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Gedicht Nachdenkliches Mein Leben

Mein Leben

Eingereicht von Tanja K. aus G.

Eine Blume ist da draußen, mitten auf einer großen Wiese. Sie ist umgeben von vielen anderen Blumen, die neben ihr stehen, doch sie, sie sieht niemanden.

Sie fühlt sich einsam und verlassen, von allen, die immer bei ihr waren.
Alle Blumen blühen, während sie von Tag zu Tag verblüht. Sie spürt wie tief die Narben in ihrem Herzen sind und wie schrecklich weh es ihr tut.

Sie bekommt Angst, furchtbare Angst, dass die Narben nie wieder heilen werden.

Sie denkt, dass sie das alles nicht mehr ertragen kann, denn sie weiß, dass nichts mehr wieder so sein wird, wie es einmal war. Sie weiß ganz genau, dass der jenige, der ihr alles gegeben hat, nie wieder bei ihr sein wird, obwohl sie ihn immer noch über alles liebt.

Sie versteht die Welt nicht mehr!

Sie lacht, sie lacht pausenlos, obwohl sie am liebsten weinen möchte.
Jeder denkt, dass sie endlich alles vergessen hat und dass sie wieder fähig ist zu lachen.

Keiner merkt, wie die Tränen von ihren Augen runterfließen, niemand sieht es.

Sie schreit um Hilfe, doch keiner hört sie.
Und irgendwann, da merkt sie, dass sie das alles nicht mehr kann, sie merkt, dass das ganze ihr zu viel wird. Sie sieht keinen Sinn mehr zum Leben und macht ihrem Leben ein Ende!

Sie geht einen Weg, den sie nie wieder zurück kann. Erst dann merken die anderen, wie schrecklich es ihr ging, als sie dachten, sie wäre glücklich.

Diese Blume, die bin ICH!

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