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Gedicht Nachdenkliches Freiheit

Freiheit

Eingereicht von Mirjam V. aus A.

Beim Gewitter, draußen, im strömenden Regen,
wirst du irgendwann deine zitternde Hand dir aufs Herze legen,
jeden einzelnen Tropfen auf dir spüren und den heftigen Wind in deinem Gesicht als sanft empfinden.
Dann, dann bist du frei und wünschst den anderen, sie mögen, so wie du, ihr Glück bald finden!

Sitz auf eine Wolke

Hast Du schon einmal daran gedacht,
in einer einsamen, kalten Nacht,
auf einer Wolke zu sitzen und zu sehen wie all die Sterne blitzen?
Wenn nicht, dann mach doch mal den Versuch.
Vielleicht bekommst du ja sogar Besuch?

Wenn Höllenfeuer ist das Böse und so entsetzlich,
was ist dann das Gute, gegensätzlich?
Etwa Himmelseis?
Doch dann muß ich sagen, ich weiß,
ich möcht lieber in der Hölle in Flammen aufgehn,
als im Himmel als Eisblock stehn!

Du schönes Herz, guten Morgen, wünsch ich Dir!
Doch ohne Kuß, du bist nicht hier.
So sende ich ihn eilig fort.
Er fliegt, und landet auf paradiesisch Ort.
Auf weichen, warmen Lippen,
die süß sind, als würden sie Honig nippen.
Dort vergeht er, sacht und still
und du spürst die Botschaft,
die ich dir sagen will!

Gedichte >> Nachdenkliches

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