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Gedicht Nachdenkliches Die Menschen

Die Menschen

Eingereicht von Anne K. aus W.

Die Menschen doch so unterschiedlich sind
der Mann, die Frau und auch das Kind
Schon von weitem kann man sie erkennen
schon wie sie laufen, wie sie rennen.

Die Menschen, sie sind schwarz, gelb, weiß,
je Heimat, ganz verschieden.
Die Menschen, sie sind reich, sind arm,
wie Gott es hat beschieden.

Die Menschen haben viele Sprachen
verstehen gegenseitig nicht.
Die Menschen machen viele Sachen,
bei vielen lohnt's sich nicht.

Die Menschen haben auch Gefühle,
nur manche zeigen sie.
Sie helfen den Armen bei Krankheit und Leid,
solche Menschen sterben nie.

Die Menschen glauben an Gott und den Sohn,
egal wie sie ihn nennen
Die Menschen glauben an Leben und Tod,
egal zu wem sie sich bekennen.

Die Menschen, sie feiern, sie lachen, sie weinen,
sie können ernst sein und auch froh,
Die Menschen, die groben und die feinen,
egal ob hier, ob anderswo.

Die Menschen können grausam sein,
missachten oft des andern Ehr'
Die Menschen schlagen, schiessen, morden,
verändern sich gar sehr.

Die Menschen können loben, tadeln,
des andern Glück beneiden.
Die Menschen können geduldig sein,
und leben ganz bescheiden.

Die Menschen können riechen, sehen,
können sitzen, können stehen,
Die Menschen sind ein großes Wunder,
die einen schlank, die andern runder.

Die Menschen hier auf Erden,
der eine gut, der and're schlecht.
Die Menschen haben eine Meinung,
der eine gut, der and're schlecht.

Die Menschen wachsen und gedeihen,
der eine weniger, der and're mehr,
die Menschen mögen mir verzeihen,
wenn nich lieb ich alle sehr.

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