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Gedicht Liebe Sehnsucht eines Schäfers

Sehnsucht eines Schäfers

Eingereicht von Katrin R. aus D.

Spät am Tage
wenn die Nacht fällt
die Farben verblassen,
schwarz überblendet,
wie sehn' ich mich, mon chérie,
nach Deiner Wärme.

Nach Deinen Lippen rot
wie taubedeckte Kirschen,
nach den dunklen Kränzen
die Deine Augen rahmen.

Nach deren Leuchten,
wohlig warm,
nach Deinem Lachen,
Zauberlachen.

Nach Deinem Duft,
nach feuchten Sommerwiesen,
nach Deiner Haut an meiner,
ach, nach Dir...

Doch
spät am Tage
wenn die Nacht fällt
zieht mein Lied ungehört
über die kahlen Felder,
leeres Land,
leeres Herz
seufzt schwer.

An manchen Tagen
trägt mich nur der Stock,
und wie verirrt
folge ich der Spur der Tiere
anstatt den Weg meines
Herzens zu gehen.
An manchen Tagen
glaube ich stärker zu sein
als die Sehnsucht die
mich krank macht
und alt.

Ach, mein Schatz, wie sehn' ich mich...

Spät am Tage
wenn die Nacht fällt,
der Schafe einsam' Blöken,
von fern Glockentöne,
ich allein mit meiner Flöte,
und ich wünschte
Du wärst hier.

Gedichte >> Liebe

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