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Gedicht Liebe Aus und vorbei

Aus und vorbei

Eingereicht von Heidemarie B. aus S.

Wie tief kann eine Seele fallen,
wie schmerzlich können Worte sein?
Ich höre deinen Schritt verhallen
Und bin auf einmal ganz allein.

Ich möchte weinen wie ein Kind.
setz mich in eine Ecke
und wiege mich, ein Blatt im Wind,
in meiner Kuscheldecke.

Noch kann ich dich hier überall
begreifen, riechen, sehen.
Ich weiss ja, dass auf jeden Fall
die Schmerzen wohl vergehen.

Du sagst, du fühlst dich eingeengt.
Keine Freiheit, zu entscheiden.
Jetzt hast du mich ins Eck gedrängt
und siehst mich eiskalt leiden.

Die Stimme, die ich so geliebt
ist plötzlich nicht mehr deine.
Dein Blick erfasst mich ungetrübt
und sieht mich, wie ich weine.

Es lässt dich kalt, du drehst dich um,
sagst einfach nur: „Ich gehe.“
Ich wüsste nur zu gern WARUM
damit ich es verstehe.

Die Antwort aber bleibt du mir
Auf diese Art jetzt schuldig.
„Geh nur,“ denk ich. „Ich bin ja hier
ich warte hier …… geduldig.“

Ich wollte mich nie, nie mehr verlieben
bin zu oft dabei auf der Strecke geblieben.
Zu viele Narben auf meinem Herz
zeugen von unvergänglichem Schmerz.
Dummes Ding, warum tust du mir
das wieder an, jetzt und hier?
„Aussichtslos!“ klagt schwach der Verstand,
„du hast dich doch schon so oft verrannt!“

Doch meine Augen sehn nur was mir gefällt:
Das bezauberndste Lächeln der ganzen Welt.
Die Stimme der Vernunft wird schliesslich still.
Mein Herz es hämmert: ich will… ich will.
Und was ist nach dem lodernden Feuer geblieben?
Ich fühl mich wieder in die Enge getrieben.

Die Mauer um mich unüberwindbar hoch.
Der Verstand der raunt: Ich sagte es doch!

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