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![]() Ein WinterabendEingereicht von Anne G. aus N.Der Schnee fällt auf das dunkle Haus, die Hofeinfahrt sieht unbenutzt aus. Du bist mit dem Auto unterwegs. Ich denke an Dich, mache mir Sorgen, fühle mich zwar im Haus geborgen. Aber geht es Dir gut? Im Fernsehen werden Unfälle gemeldet, Notärzte werden wieder zu Helden. Zwei Menschen sind tot. Schneeflocken - Kunst am Fensterglas, Kristalle rutschen zerstört und nass an der Scheibe hinab. Die Nachbarin schellt und fragt, ob ich Zucker für sie hab. Eine kurze Unterbrechung. Ich werde krank vor Sorge um dich, stell mir deinen Tod vor, bange ich ob Du zurück kommst. Mein Herz weint, mein Gesicht wird alt, ich verliere meinen inneren Halt. Das Telefon schellt. Meine Füße stolpern, ich greife den Hörer, es ist was passiert, ich könnt es beschwören. Deine Stimme spricht. Meine Erleichterung ist grenzenlos, du informierst mich bloß, dass du bei deinem Bruder schläfst. Ich werde jung und mein Leben schmeckt nach dieser Nachricht wie kühler Sekt. Du bist in Sicherheit. Gedichte >> Jahreszeiten |
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