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Gedicht Jahreszeiten Ein Sommernachmittag

Ein Sommernachmittag

Eingereicht von Anne G. aus N.

Ein Windhauch kitzelt meine Nasenspitze,
ich warte auf Dich am See und sitze
auf einer alten Holzbank.
Die Sonne streichelt meine Haut,
eine Hummel summt ganz laut
an meinem linken Ohr vorbei.
Ich genieße meinen inneren Frieden,
ich kann mein Leben so lieben
wie es gerade ist.
Ein Rapsfeld in der Nähe voller Duft,
erfüllt mit Behagen die warme Luft,
Sommer, Ruhe, Zufriedenheit.

Deine Gestalt erkenne ich in der Ferne,
ich höre in mich, fühle und lerne,
Du machst mich froh.
Dein Winken kommt näher und zu mir,
mein Herz schlägt höher, ich sage Dir:
endlich bist Du da.
Ohne Kleidung und voller Glück
ab ins Wasser, lange nicht zurück,
schwimmen durch die Klarheit.
Außer Atem, mit wohligen Gliedern,
liegen wir später am Ufer und wieder
lieben wir uns und das Leben.

Es regnet leicht, dann mit Heftigkeit,
Hand in Hand wird es nun Zeit,
nass der Zukunft entgegen zu schlendern.

Gedichte >> Jahreszeiten

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