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![]() Der BaumEingereicht von Christine K. aus R.Da steht er. Ein Baum von edler Statur. Hat viele Lenze schon erlebt. Hat vieles schon gesehen. Menschen kommen und gehen. Sie nehmen ihn gar nicht wahr. Das ist für ihn sonderbar. Schenkt er ihnen doch den Odem des Lebens. Schenkt ihnen kühlen Schatten, ist das Vergebens? Doch wird er vergehen, wie wird es den Menschen dann ergehen? Ohne Schatten und frische Luft. Ohne den bezaubernde Blütenduft. Er fragt sich, ob es seinen Brüdern, den anderen Bäumen eben so ergeht. Es kommt der Tag an dem er die Menschen anfleht. Ihn zu behüten, ihn zu schützen. Er kann ihnen doch so viel nützen. Der Herbst kommt in großen Schritten. Der Blattfall schon weit fort geschritten. Insgeheim denkt er bei sich, würde sein Traum doch endlich wirklich. Das der Mensch ihn beachtet und nicht nur nach seinem Holz trachtet. Das er sieht, das Tiere ihn brauchen und sie endlich ihren Verstand gebrauchen. Ihn erhalten, auch in weiterer Zukunft und mit Vernunft die Natur betrachten. Nicht nur nach ihrem Leben trachten. Nach Profit streben, mit ihr im Einklang leben. Nicht der Baum braucht den Mensch, vielmehr braucht der Mensch den Baum. Für seinen Lebensraum, für sein Überleben. Darum sollten wir unser Handeln bedenken. Unser Tun besser lenken. Unseren Lebensraum nicht vernichten und lernen auch zu verzichten. Nicht nur zu nehmen, sondern auch wiedergeben. Gedichte >> Jahreszeiten |
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