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Gedicht Anlässe Der ewige Bund

Der ewige Bund

Eingereicht von Tanja A. aus S.

So einen Bund, den wollt Ihr wagen,
das ist für die Ewigkeit,
Ihr wollt es tun und nicht mehr fragen,
endlich seid Ihr ganz bereit.

Ein mancher Angst hat vor diesem Bund,
doch der kennt die Hoffnung nicht,
lieber hält er dann den Mund,
bevor ein zartes Band zerbricht.

Doch auch wenn jener skeptisch spricht,
das Paar sich eher wundert,
kennt er denn etwa Liebe nicht,
sie lieben mehr als in Jahren hundert.

Das Symbol der Ewigkeit,
das weiß doch auch der Skeptiker,
ist die Hochzeit weit und breit,
das zu sehen ist nicht schwer.

Und wenn das Paar verbunden ist,
dann lebt es glücklich und ganz wunderbar,
Dem Skeptiker vergeht die List,
er fühlt sich eher unnahbar.

Ob der Bund wohl doch nicht schlecht,
grübelt der Skeptiker in sich hinein,
ob die Gefühle wirklich echt,
oder doch nur Illusion und bloßer Schein.

Die Zeit wird’s richten, da wird man sehen,
bei wem der Bund geblieben ist,
oder seit langer Zeit dann doch verweht,
die ach so große Liebe trist.

Da kommt ein hoffnungsfroher Mensch daher,
der weiß, wie es am besten scheint,
die Menschen mögen ihn doch sehr,
weil er beide Seiten in sich eint.

Der Hoffnungsfrohe die Skepsis und die Liebe sieht,
er wählt die Mitte und lebt danach,
er weiß, dass manche Liebe weiterzieht,
doch manche Brüche liegen brach.

Tatsächlich mancher Bund für ewig hält,
das sollte man bedenken,
wenn man mal wieder zynisch wird,
sollten wir Liebe schenken.

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