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Gedicht Allgemeines Stimmen in der Nacht

Stimmen in der Nacht

Eingereicht von Christine S. aus K.

Ich liege ganz ruhig, und ich höre
sie weinen.
Ich höre sie ächzen, die Großen,
die Kleinen.
Noch sind es viele, die wiegen
im Wind.
Doch, wer kann schon sagen, wieviel
es noch sind?
Ich geh durch den Wald, und ich seh sie
mir an,
ich berühr sie ganz leise, wie ich
nur kann.
Ich spür ihre Wut, ihren Kummer,
den Schmerz.
Ich möcht ihnen helfen, es bricht mir
das Herz.

Ich liege ganz ruhig und ich höre
sie schreien.
Ich spür ihren Zorn,ihren Kampf,
ihre Pein.
Es ist so viel Öl, Schmutz und Dreck in
der See,
das tut mir im Herz, in der Seele
sehr weh.
Ich gehe am Meer und ich spüre
den Sand,
doch ich spür auch die Liebe,
die alles verbannt.

Ich liege ganz ruhig, und ich werd
langsam wach,
die Sonne geht auf, vorbei ist
die Nacht.
War es ein Traum, oder ist
es wahr?
Ich stehe auf und bin noch immer
nicht klar.

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