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![]() Flug-AngstEingereicht von Anne K. aus W.Schon auf dem Flugsteig fängt es an, der Körper zuckt, die Hände zittern, ich stehe unter Strom sodann, wie nach mehreren Gewittern. Die Angst vorm Flug mich übermannt, was tu'ich nur dagegen? So ein Gefühl war mir stets unbekannt, oh Gott, gib mir Deinen Segen. Die Stewardess erkennt mein Leiden, langsam kommt sie auf mich zu. Auch sie hätt' Angst und würd' es nicht bestreiten, doch drinnen an Bord, da käm ich zur Ruh. Gut reden hat die nette Frau, sie kann erzählen mir so viel. Es dreht sich im Kopf, der Magen ist flau, es ist ein schreckliches Gefühl. Im Flugzeug sitz ich festgeschnallt, getrau mich nicht nach unten sehen, des Kapitäns Stimme nun verhallt, gleich wird's nach oben gehen. Die Motoren heulen auf, sind laut, die Triebwerke rotieren. Ach hätt' ich mich doch nicht getraut, dann müsst ich nicht's riskieren. Mein Blick geht durch die langen Reihen, seh' manch Gesicht recht angespannt, gar Andere tun nur so als seien die Dinge um uns wohl bekannt. Der Vogel sich gen Himmel hebt, der Start, er scheint gelungen. Mein Herz, das rast, der Körper bebet, es schmerzt in meinen Lungen. Zuhause, da lachen sie sich tot, wenn ich ihnen alles erzähle, doch auch in allergrößter Not, werd' ich demnächst die Bahn auswählen. Gedichte >> Allgemeines |
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