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![]() AlptraumEingereicht von Christine K. aus R.Verloren irre ich des Nachts umher. Der Blick starr und leer. So wie die Straße die sich vor mir ihren Weg durch die Häuser bahnt. Kein Geräusch, keinen Ton kann ich vernehmen. Es scheint, als wäre die Stadt im Schlaf versunken. Kaum ein Licht brennt in den Gebäuden. Die Straßenlaternen flackern und knistern. Lassen meinen Schatten auf zucken und entstellen ihn zu einem merkwürdigen Gebilde. Ein Blitz reißt mich aus meiner Starre und lässt meinen Blick Richtung Himmel wandern. Ein Donner zerreißt die Stille der Nacht. Und wieder Blitzt es, und lässt die Schatten der Bäume und Laternen unheimlich aussehen. Ich laufe los. Der Donner wird immer lauter. Ich laufe schneller, doch komme ich nicht von der Stelle. Hinter mir ein Wesen von dunkler Gestalt. Die Augen so kalt und dunkel. Ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken und lässt mich schneller rennen. Doch das Wesen kommt näher, es will nach mir greifen. Ich reiße mich los und taumle weiter. Ganz langsam, aber unaufhaltsam folgt es mir. Es scheint, als hätte es keine eile mich zu fangen. Ich sehe nach vorn und laufe so schnell ich kann. Doch dann ist die Straße zu ende. Ein toter, knorriger Baum steht verlassen vor einem alten, leer stehendem Haus. Ich renne hinein, versperre die Tür. Doch umsonst. Das Wesen steht schon hinter mir. Es lächelt kalt und da wo Zähne sein sollten, sind nur schwarze Spitzen. Die Augen gänzlich schwarz. Er streckt wieder seine Hände nach mir aus. Seine Nägel lang und dunkel. Sie bohren sich in mein Fleisch. Schmerz breitet sich aus. Doch dann, liege ich plötzlich, schweißgebadet in meinem Bett. Es war nur ein Traum, ein Alptraum. Der Morgen graut und die Schleier der Nacht verblassen. Gedichte >> Allgemeines |
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